Tipp 4: Mut zur Lücke

Wie viele Informationen kann man einem Publikum zumuten, bevor es auch trotz noch so cleverer Vortragstechniken mit Fakten übersättigt ist? Im Zweifel sollte man dazu tendieren, einen Vortrag eher schlank zu halten, sagt Kohnen: „Man sollte jeden Inhalt kritisch hinterfragen und prüfen, ob er wirklich dem Ziel dient – weniger ist mehr.“ Fragerunden am Ende bieten immer noch eine gute Gelegenheit, offengebliebene Fragen des Publikums zu klären.

Weniger ist mehr – diese Devise gilt auch für Power-Point-Folien. „Folien sollten wie eine gute Werbeanzeige aussehen. Ich verstehe sie auf einen Blick. Die ideale Folie ergänzt und unterstützt den Vortrag, sie ersetzt ihn nicht“, sagt Kohnen. Datum, Seitenzahl und Logos bieten keinen Erkenntnisgewinn, Bilder transportieren hingegen schnell und effizient Informationen. Grafiken und Datentabellen (etwa ein Finanzplan) können funktionieren, wenn sie auf das Wesentliche reduziert werden. Was dann noch fehlt, sind die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt: Tipp 5.