100 Investoren fühlen den Start-ups des Metro-Accelerator und ihren digitalen Lösungen für Hotellerie und Gastronomie auf den Zahn. Dabei verraten sie auch, worauf sie bei Pitches achten.

Der Kohlebunker in München wird auch mehr als zwei Jahrzehnte nach Außerdienststellung noch einmal seinem Namen in gewisser Weise gerecht: 100 internationale Investoren sind gekommen, um dem Demo Day des Metro Accelerators für Hospitality beizuwohnen.

Die Veranstaltung markiert das Finale der dritten Auflage des Accelerator-Programms, das Metro gemeinsam mit den Gründerexperten von Techstars durchführt. Um nicht immer dieselben Investoren anzusprechen, organisierten Metro und Techstars das diesjährige Abschlussevent in München – übrigens zum ersten Mal, wie Managing Director Jens Lapinski verrät.

Bereits am frühen Nachmittag präsentieren sich die Gründerinnen und Gründer aus sieben Ländern in einem Investoren-Speeddating. Nach einem kurzen Pitch und wenigen Fragen wechseln die möglichen Kapitalgeber weiter zu den nächsten Kandidaten. Für Achim E. H. Wolf von Raeder Capital ist dieses Format ideal. „Hier lässt sich relativ schnell abklopfen, ob Team und Unternehmen zu unseren bisherigen Investments passen“, sagt der Prokurist. „Was wurde schon erreicht, wie sieht der Wachstumsplan aus, ist das Geschäftsmodell wirklich tragfähig? Und am wichtigsten: Bringt das Team echte Begeisterung für das eigene Business mit? Für diese Fragen ist diese Form des Kennenlernens sehr praktisch.“

Ideales Format für Investoren

Auch Roland Schlager von 2i international weiß genau, worauf es an diesem Tag ankommt. „Für mögliche Investments sehen wir uns vor allem das Team genau an. Ist es divers, also sind unterschiedliche Stärken vorhanden, hat man das Thema wirklich durchdacht und sind alle bereit, die Extrameile zu gehen?“

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