Uwe Horstmann, Gründer des Wagniskapitalgebers Project A Ventures, verrät, wen Start-ups um Geld bitten können – und wann.

Mittwoch ist Kolumnentag bei WiWo Gründer: Uwe Horstmann ist Mit-Gründer und Geschäftsführer des Frühphaseninvestors Project A Ventures. Er studierte an der WHU Otto Beisheim School of Management in Vallendar und am Instituto Tecnológico Autónomo in Mexiko-Stadt und arbeitet unter anderem als Geschäftsführer bei Rocket Internet International und Rocket Internet Germany. In seiner Videokolumne gibt er sein Wissen weiter.

Wer ein Start-up gründet, braucht Kapital. Wen Gründer um Geld bitten können und wen sie sinnvollerweise zu welchem Zeitpunkt ansprechen, fasst Uwe Horstmann exklusiv für WirtschaftswocheGründer zusammen.

 

1. Wer noch ganz am Anfang steht, sollte das sogenannte Bootstrapping nutzen, das heißt zunächst das nähere Umfeld, wie Freunde und Familie, um Geld bitten, um die ersten Schritte zu machen und zu überprüfen, ob die Geschäftsidee Potential hat.

2. In einem nächsten Schritt können Gründer Business Angels ansprechen, also bereits erfolgreiche Unternehmer, die regelmäßig in Start-ups investieren, von denen sie inhaltlich überzeugt sind. Der Vorteil: Sie geben nicht nur Geld, sondern helfen auch mit ihrem Wissen weiter.

3. Venture Capital-Geber sind professionelle Investoren, die bereit sind hohe Summen in ein aufstrebendes Unternehmen zu stecken. Ihr Ziel ist es allerdings nicht eine Firma für die Ewigkeit aufzubauen, sondern sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums gewinnbringend zu verkaufen. Dementsprechend investieren sie auch nur in Start-ups, von denen sie annehmen, dass sie ihnen am Ende ein Vielfaches des investierten Geldes bescheren.

Welche Themen würden euch in den kommenden Folgen interessieren? Was würdet Ihr gern von Uwe Horstmann und seinen Kollegen wissen? Schreibt in die Kommentare oder an gruender@wiwo.de unter dem Stichwort „Project-A-Kolumne“.